Unsere Reisen

Es ist nicht die See,

die wir bezwingen,

wir bezwingen uns selbst.

(frei nach Edmund Hillary)

Auf diesen Seiten habe ich meine besonderen Reisen beschrieben, die von Hamburg aus Richtung Westen in den Ärmelkanal führten. Das Besondere ist dabei nicht einfach das Revier, dass wir Norddeutsche kaum kennen, sondern vor allem das Boot – eine Waarschip 725, also ein Boot mit 7,25 m Länge. Deshalb gibt es auch etwas über dieses Boot zu lesen, die Ausrüstung, den Zustand und die Pflege. Als Vorbereitung für diese Projekte dienten Langtörns in dänischen Gewässern, zu finden unter Alte Geschichten.

Diese langen Reisen habe ich zum größten Teil singlehand durchgeführt, was mit dieser Krabbelkiste – es gibt keine Stehhöhe – äußerst anstrengend ist. Dieses Alleinsein hat mir sehr intensive Kontakte zu anderen Farhrtenseglern ermöglicht und zu den Menschen in den Häfen. Dies war auch so erhofft, ging es doch nicht um das Erreichen ferner Ziele, sondern das Sein in einer anderen Welt. Oft fand ich dann Gleichgesinnte, manchmal aber auch recht nervige Leute. Dies habe ich zuweilen ungeschönt wiedergegeben. Meine Eindrücke sind sicher emotional geprägt, eine reine Dokumentation ist dies nicht. Doch ich finde, gerade diese subjektive Sicht auf Segelabenteuer ermöglichen neue Perspektiven.

Nach wie vor bin ich begeistert von dieser Art der Erforschung von unbekannten Küstenregionen. Ja, es reift ein neuer Plan. Ich will es wieder sehen und spüren, den weiten Horizont, das große Wasser, das andere Leben und auch fremde Küsten.

Der Weg? Die ganze Küste ‘runter bis zur Algarve, rund iberische Halbinsel, durch Südfrankreichs Kanäle zurück zur Gironde und dann nach Hause. Das braucht mehr als einen Sommer.

Ich bin noch dabei, Informationen zu sammeln über die innere Biskaya, die Westküste Portugals und die Kanäle in Südfrankreich. Wer dazu eigene Erfahrungen gemacht hat, sollte mich einmal kontaktieren.

Dezember 2019